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Karl-Politik

Digitale Bürgerbeteiligung für Kommunen

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🗳️ Karl-Politik – Digitale Bürgerbeteiligung für Kommunen

Beteiligung scheitert oft nicht am Willen, sondern am Verfahren: Wer darf mitreden, wie bleibt eine Abstimmung geheim, und wie kommt das Ergebnis nachvollziehbar dorthin, wo entschieden wird? Karl-Politik gibt Kommunen einen klaren, transparenten Weg dafür an die Hand.

Was Karl-Politik leistet

Karl-Politik ist eine digitale Beteiligungsplattform, auf der sich Bürgerinnen und Bürger strukturiert an öffentlichen Entscheidungen beteiligen – auf jeder Ebene vom Ort über Stadt und Landkreis bis zum Bund. Vorschläge werden eingereicht, von den tatsächlich Betroffenen diskutiert und in einer geheimen Abstimmung als Meinungsbild bewertet. Das Ergebnis geht automatisch an die zuständigen Entscheider, an die Presse und in ein dauerhaft einsehbares öffentliches Archiv. So entsteht ein konsultatives Vorschalt-Verfahren, das Gremien fundiert informiert.

Für wen die Plattform gedacht ist

Karl-Politik richtet sich an Kommunen, Städte, Landkreise und überregionale Träger, die ihre Bürgerschaft ernsthaft und nachvollziehbar einbinden wollen. Angesprochen sind ebenso engagierte Bürgerinnen und Bürger, die eigene Vorschläge einbringen möchten, sowie Parteien und Verwaltungen, die Vorhaben zur Diskussion stellen. Auch Gemeinderäte und die lokale Presse profitieren – als Empfänger klarer, aggregierter Meinungsbilder.

So läuft ein Verfahren ab

Zuordnung nach Gebiet. Eine durchgängige Gebietslogik bildet die Hierarchie Gemeinde → Kreis → Bundesland → Bund ab. Die Postleitzahl genügt als Eingabehilfe, jeder Vorschlag landet passgenau auf der richtigen Ebene.

Vorschlag und Quorum. Parteien, Verwaltung und Bürger bringen Vorschläge ein. Bürgervorschläge werden erst aktiv, wenn sie ein Quorum von 1 % der verifizierten Bürger im Gebiet erreichen – das hält die Qualität hoch.

Diskussion und geheime Abstimmung. Vor der Abstimmung diskutieren die Betroffenen in einer moderierten Runde (Standard: 14 Tage). Die anschließende Abstimmung (Standard: 7 Tage) ist geheim und technisch von der Identität der Teilnehmenden entkoppelt; ein Teilnahme-Flag verhindert Doppelabgaben, ohne nachvollziehbar zu machen, wer wie gestimmt hat.

Ergebnis an die richtigen Stellen. Drei Tage vor dem realen Beschluss geht das Ergebnis automatisch per E-Mail an die Entscheider, an den Presse-Verteiler und ins öffentliche, loginfreie Archiv – dort erscheinen ausschließlich aggregierte Ergebnisse ohne Personendaten.

Vertrauen und Schutz vor Missbrauch

Teilnehmen dürfen nur tatsächlich vor Ort wohnhafte, verifizierte Personen – genau einmal. Das Verifizierungsmodell kombiniert Selbstauskunft, ein Ausweisfoto mit Liveness-Nachweis, die Kopfzeile einer aktuellen Rechnung, den Abgleich von Name und Adresse, fünf Bürgschaften bereits verifizierter Personen und die Admin-Freigabe. Ein dreistufiges Vertrauensmodell staffelt die Rechte, und ein späterer Pfad über eID/BundID ist bereits vorgesehen.

Datenschutz als Fundament

Politische Meinungen sind eine besondere Datenkategorie nach Art. 9 DSGVO – Karl-Politik verarbeitet sie datensparsam und datenschutzkonform. Die strikte Entkopplung von Verifizierung und Stimme sichert das Abstimmungsgeheimnis; geprüfte Ausweis- und Rechnungsbilder sind nur für den Betreiber sichtbar und werden nach der Entscheidung gelöscht. Gehostet wird in Deutschland bzw. der EU, verschlüsselt und mit regelmäßigen Updates. Vor dem Echtbetrieb sind eine Datenschutz-Folgenabschätzung, ein Löschkonzept und eine anwaltliche Prüfung vorgesehen.

Binden Sie Ihre Bürgerschaft nachvollziehbar ein – sprechen Sie uns an und lernen Sie Karl-Politik kennen.

Updates & Changelog

1.9.0

Verbesserungen und Fehlerbehebungen.

1.8.1

der Master-Schal.